SPD-Stammtisch - Wohnsituation in Altenmarkt

Alternativtext

14. Oktober 2020

Der 2. SPD Stammtisch beschäftigte sich am 08.10.2020 im Gasthof zur Post in Altenmarkt mit dem Schwerpunktthema "Wohnsituation in Altenmarkt - Bedarf oder Leerstand"

Besonders erfreulich war, dass zu dem gewählten Thema sowohl jüngere, als auch ältere Gemeindemitglieder den Weg in den Gasthof zur Post fanden und sich an der Diskussion beteiligten.

Eindrucksvoll waren die Schilderungen der Teilnehmer über die Mühe und Not, in Altenmarkt eine geeignete Wohnung, ein Haus, oder ein Baugrundstück zu finden. Die Suche gestaltet sich beinahe wie die Herbergsuche in der Weihnachtsgeschichte - von Haus zu Haus gehen und fragen, ob eine Wohnung frei ist oder ein Grundstück zum Verkauf steht. Der Eintrag auf der Baubewerberliste führt oft nicht zum gewünschten Grundstück.

Ein weiterer Punkt waren die steigenden Immobilienpreise und das scheinbar fehlende Engagement der Gemeinde zu diesem Punkt. So wurden einige Beispiele von sogenannten Einheimischenmodellen aus anderen Gemeinde angeführt und mit der Frage nach der Umsetzung in der Gemeinde Altenmarkt verbunden.

Für ältere Gemeindemitglieder ist die Situation auch nicht einfach. Als Senior/in ist man oft viel zu schnell in de Situation, Hilfe bei der Bewältigung des täglichen Lebens zu brauchen. Oft sind es nur kleine Dinge, die den Alltag erleichtern. Für die Altenmarkter Senioren/innen bedeutet dies oft den Weggang aus der geliebten Umgebung in ein Seniorenheim in einer der Nachbargemeinden.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine Gemeinde von jungen Menschen/Familien lebt und diese dringend ausreichend großen Wohnraum benötigen und auch für ältere Gemeindemitglieder eine Lösung für "Wohnen im Alter" benötigt wird.

In der offenen Diskussion kam die Runde auf das Thema "Mobilfunkmast auf dem Feuerwehrhaus". Ein klares JA oder NEIN ist in dieser Frage sehr schwierig. Die Abwägung der Punkte Gesundheitsgefährdung und Notwendigkeit auf der einen Seite und Ausbau einer modernen Infrastruktur auf der anderen Seite wurden kontrovers diskutiert. Einig waren sich die Teilnehmer darüber, dass zu diesem Thema eine offene Informationspolitik seitens der Gemeinde sehr wichtig ist.

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